Aus
dem Dossier von Fulion Oriestar, anerkannter Tierforscher
an der Magierakademie zu Punin:
[…] wurde zum ersten Mal wohl in Sumpfgegenden während
des Kaiser-Reto-Feldzuges auf Maraskan gesichtet. Die Größe
des Tieres übertrifft sogar die des Borbarad-Moskitos,
wohl aber zum Glück nicht seine Gefährlichkeit.
Dennoch sollte der Maraskan-Moskito nicht unterschätzt
werden – zwar ist sein Gift für maraskanische Verhältnisse
sehr schwach – doch gerade bei Nacht ist der M. auf
Grund seiner Nachtsicht vor allem in größeren Gruppen
kein ungefährliches Geschöpf. Er fliegt recht geschwind,
und ist nicht leicht zu treffen. Außerdem scheint er
recht zäh zu sein – mit der bloßen Hand ist
er kaum zu töten. Sein Gift entleert sich mit dem erstmaligen
Eindringen des Stachels. Ob das Gift auch für mehrere
Opfer reicht, ist noch nicht ausreichend examiniert worden.
Am besten schützt man sich gegen dieses Viech wohl mit
einem einfachen Armatrutz-Zauber, preiswert und zugleich sehr
effektiv. Ansonsten muß man sich halt beeilen, sich
den M. so schnell wie möglich mit einer geeigneten Waffe
zu entledigen. Gerüchten zufolge haben es maraskanische
Rebellen erfolgreich geschafft, aus dem extrahieren Moskitogift
ein schwaches Halbgift herzustellen. Hoffen wir, daß
sie auf Maraskan bleiben und den Schurken Haffax stechen,
statt die Sümpfe des aventurischen Festlandes zu erkundigen.
[…]
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