Bergork

BergorkThorwalsche Expeditionen haben ergeben, daß im Firunswall, einem Gebirgszug im Norden des Orklandes, noch eine weitere Orkrasse haust, die über einen äußerst kräftigen Körperbau verfügt, und sich fast ausschließlich im Dunkeln aufhält. Sie beten keine orkische Gottheit, sondern Ystrahimor, einen sehr alten Riesenlindwurm an, der ihr wahrer Herrscher ist, und sie weitgehend von anderen Kulturen und Wesen isoliert. Bislang sah Ystrahimor keinen Anlaß, Befehle für einen Kriegszug zu geben, doch das könnte sich irgendwann ändern. Er ist auch der Grund, daß alle anderen Orkrassen einen großen Bogen um die Bergorks machen, und diese die Bergorks im hohen Norden in Ruhe lassen.

Die Bergorks selbst sind bislang nicht interessiert daran gewesen, Aventurien zu erkundigen, und auf große Kriegszüge zu gehen. Zu groß ist Y. Einfluß, sie haben alles was sie brauchen, und sind in ihrem Terrain, den Berghöhlen des Firunswall nahezu unbezwingbar. Sie sind zudem gute Kletterer und sehr starke Kämpfer.

Obwohl sie selten eine stärkere Rüstung als einen recht einfachen Lederharnisch tragen, sind sie fast immer mit einer sehr gefährlichen Nahkampfwaffe ausgestattet. Ob es nun ein Kharkush-Arbach, ein Gruufhai, oder ein orkisches Kriegsbeil ist – gefährlich sind diese Waffen allesamt. Häufig haben sie sogar noch eine Wurfwaffe an ihrer Seite – damit sind sie jedoch häufig sehr unpräzise – als Abschreckung jedoch gut genug.

Da wir gerade bei den Kämpfern sind, so sollten an dieser Stelle die Berserkereinheiten nicht unerwähnt bleiben. Die Bergorkberserker sind Eliteeinheiten, die eine besondere Fähigkeit haben:
Den „Schwarzen Zorn“. Wenn diese Orks es wollen, oder zu genüge provoziert wurden, so können sie einmal in jedem Kampf für W20 KR in den „Schwarzen Zorn“ fallen. Dabei mobilisieren sie ihre letzten Kräfte und sind so wahrlich blutrünstige Kämpfer, die es einzeln sogar mit einem Oger aufnehmen können. Diese Fähigkeit erlangen sie bei der „Schwarzen Taufe“ – ein Ritual des bösen Drachens.

Alle Bergorks haben jedoch auch eine kleine Schwäche – sie sind bei hellem Tageslicht / bzw. Sonnenstrahlen etwas schwächer als bei Nacht – dies kommt wohl daher, da sie zumeist in Höhlen hausen und selten draußen bei Tag unterwegs sind. Doch ungefährlich macht sie das jedoch noch lange nicht!



Die Werte der Bergorks:
Verbreitung: Firunswall    
Größe: 175 - 185 hF   Gewicht: ca. 100 Stein

Die Werte eines unerfahrenen (Standard-) Bergork:
MU: 17 (16+W3) AT: 12 (Kharkush-Arbach) PA: 8
  FK: 9 (Wurfbeil 1W+3)  
LE: 11 (10+W6) RS: 2 (einf. Lederkleidung) TP: 1W6+8 (Kharkush-Arbach)
GS: 7 AU: 39 MR: -4 MK: 12
Optionale Kampfregeln: Meisterliche Attacke / Patzer / lichtempfindlich

Die Werte eines durchschnittlichen Bergork:
MU: 17 (16+W3) AT: 14 (Kriegsbeil) PA: 9
  FK: 11 (Wurfdolch 1W+1)  
LE: 18 (17+W6) RS: 2 (einf. Lederkleidung) TP: 1W6+9 (Kriegsbeil)
GS: 7 AU: 46 MR: -1 MK: 15
Optionale Kampfregeln: Meisterliche Attacke / Patzer / lichtempfindlich

Die Werte eines Bergorkberserker:
MU: 18 (17+W3) AT: 15 (Kriegsbeil) PA: 9
LE: 18 (17+W6) RS: 2 (einf. Lederkleidung) TP: 1W6+9 (Kriegsbeil)
GS: 7 AU: 46 MR: -1 MK: 20

Optionale Kampfregeln: Meisterliche Attacke / Patzer / Wuchtschlag / "Schwarzer Zorn" / lichtempfindlich


Lichtempfindlichkeit:
Unter natürlichem! Sonnenlicht hat er einen Punkt Abzug auf jeden Wurf.

Der "Schwarze Zorn":
Ein Bergorkberserker kann einmal am Tag in den Schwarzen Zorn fallen und seine letzten Kräfte mobilisieren.
Im Kampf hat dies für ihn temporär folgende Modifikationen: LE +6, AT +2, PA -2, TP +2. Dieser Zorn hält W20 KR lang an.
Nach Verklingen des Zorns verliert er auch wieder seine dazugewonnenen Lebenspunkte.


© Christoph Harmuth, 2007

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