Gewiß
einer der fähigsten Arkanologen und Magietheoretiker
ist nunmehr 77-jährige Robak von Punin, z.Z. einer
der Hohen Lehrmeister am Institut der Arkanen Analysen
zu Kuslik und der Akademie zu Punin. Er gilt als Enkel
des legendären Zaubermeisters Robarius von Punin,
der vor 70 Jahren in seinem Turm wohl von den Dämonen
geholt wurde. Robak erhielt an der Akademia der Hohen
Magie eine gesonderte Ausbildung, die seiner Begabung
entsprach. Seine Lehrer waren der heute uralte Sphärologe
Taphirel ar Rahalan und die im Finsterkamm verschollene
Ghilianda de Nemiros.
In der Hierarchie der Puniner Akademiker
stieg er schnell auf: Nach vier Jahren legte er seine
Magisterprüfung ab, im Alter von dreißig Jahren
wurde er in den Gildenrat der Grauen Gilde berufen. Daraufhin
lehrte er an allen großen Akademien grauer Ausrichtung,
er veröffentlichte einige hochmagische Theorien,
die in ihrer Brillanz nur von den Schriften eines Rohals
des Weisen übertroffen werden konnten: Exorbitanz
der kritischen Essenz, reziproke Metamagie, subsidiarische
Phantasmagorie, etc.
Um seine Persönlichkeit legte er
sich ein Schleier aus Mythen und Legenden, er wurde zu
einem der geheimnisumwittersten Gildenmagier. Sein größter
Verdienst war die Rekonstruktion der PLANASTRALE-Formel.
Seitdem war besonders er es, der die Arkanologie voranbrachte.
Ihm wurden die Leitung der Akademien von Nostria, Methumis
und Thorwal angeboten, ebenso die Stellen des Hofmagus
von Khunchom und sogar Gareth (im Jahre 10 Hal, nach Galottas
Ogerzug) - aber er lehnte sie alle ab.
Höhepunkt seiner Karriere war bisher
die Ernennung zu einem von neun aventurischen Erzmagiern
im Jahre 3 Hal. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen
bisher Aleya Ambareth
und Chiranor Feyamun.
Erst das neugegründete Institut gab ihm die Möglichkeit,
einige seiner magietheoretischen Thesen zu beweisen und
darauf beruhend neue Thesen zu erstellen, die vor allem
planastrale Strömungen und polyphonische Invokationen
betreffen. Eine Unmenge von seinem Wissen zieht er auch
aus den unerschöpflichen Schriften der Kusliker Bibliothek,
die er bislang dank seiner sprachlichen Kenntnisse alle
meisterhafr übersetzen konnte.
Nur in allerjüngster Zeit wirkt
der Mann mit dem Rauschebart nervös, aus dem Gildenrat
ist er ausgetreten. Er redet davon, daß er zu weit
gegangen sei und versucht andere Magister davon zu überzeugen,
daß manche Spielarten der Zauberei nicht für
den Menschen vorgesehen seien. Sollte er mit seinen Theorien
etwa in Bereiche der Magie vorgedrungen sein, deren Erkennen
den Wahn bringt? Vielleicht ist das auch der Grund, wieso
der ansonsten sehr ruhige Magier neuerdings bei manchen
Versammlungen urplötzlich in Jähzorn und Unruhe
ausbricht...
Meisterinformationen:
Bei seinen Theorien und Experimenten drang Robak allzuweit
in die Wahrheiten der Kosmologien der Sieben Sphären
vor. Auch in Sachen Temporalmagie ist er entschieden zu
weit gegangen. Er erweckte die seelenlose Astralenergie
zu einem Wesen, das einen Überrest des Elementarherren
der Kraft darstellt, und konnte die bösartige Wesenheit
nur mit Mühe wieder zurückwerfen - doch die
verschlingende Bedrohung wird allgegenwärtig bleiben
und mag wieder irgendwo hervorbrechen.
Quellenangaben:
Die Magie des Schwarzen Auges, S.111; Rohals Versprechen;
Diverse Zitate; Aventurische Zauberkundige (Bilstein-Konvent-Ausgabe) |
| MU |
16 |
KL |
20 |
IN |
15 |
CH |
17 |
FF |
15 |
GE |
11 |
KK |
10 |
| AG |
0 |
HA |
3 |
RA |
0 |
TA |
1 |
NG |
5 |
GG |
1 |
JZ |
1/6* |
| ST |
19 |
LE |
47 |
AE |
114 |
|
|
AT/PA |
12/14 Magierstab (1W+2 TP) |
| MR |
20 |
RS |
1 Robe |
BE |
1 |
|
| Alter: 77 Jahre |
Größe: 183 Hf |
| Haarfarbe: weiß |
Augenfarbe: grau |
| |
Herausragende
Talente: Speere und Stäbe 12,
Selbstbeherrschung 10, Lehren 16, Schätzen
12, Pflanzenkunde 12, Alchimie 15, Alte Sprachen
17, Geschichtswissen 14, Götter und Kulte 12,
Lesen/Schreiben 16, Magiekunde 18, Rechnen 12, Sprachen
Kennen 10, Sternkunde 11, Sinnesschärfe 13 |
| |
| Herausragende
Zauberfertigkeiten:
(Spezialgebiet Metamagie) Destructibo 14, Pentagramma
14, Horriphobus 12, Geister austreiben 13, Heptagon
16, Infinitum -2!!!, Planastrale 11, Nihilatio 13,
Verschwindibus 11, Materalia Animat 12, Motoricus
15, Transversalis 14, Analüs 15, Oculus Astralis
15, Odem Arcanum 11, Auris Nasus 11, Salander 13,
Objectum Stumm 12, Unitatio 13, Arcanovi 14, Reversalis
15 |
| |
Zusätzliche
Anmerkungen: Sein Stab ist mit sieben
Stabzaubern, seine Kugel mit fünf Kugelzaubern
belegt. Zudem besitzt er das magische Schwert und Schale.
Sein Seelentier ist eine Schlange (unbekannter Herkunft).
Zitate: "...simpel konstatiert
ist die Arkanogenese die konstruktive kryonische Lokation
der Wirkungsmatrix in einem der Destination affinen
Objectum..." "...Metamagische Applikation
auf einen - identischen oder differnten - metamagischen
Cantus ist impossibel..." "... 6
auf 6 auf 3 Spann maß der Block grüner Jade,
welche die Creatura Archo-Elementorum auf Geheiß
manifestierte, ohne äußerliche Verunreinigung
und außergewöhnliche Merkmale. Die arkano-alchimistische
Examinatio der Materia Pura resultatierte einen Reinheitsgrad
von 8 auf der Archomagus-Robak-Skala ..."
"... Dank Eurer Angaben über die Katastrophe
von Dragenfeld konnte ich ein spekulatives Modellum
der heptasphärischen Temporal-Influenz durchrechnen.
Meine Conclusio: Die Pertubation muß zu einer
Reactio seitens Satinav führen,.."
"...Diese questio muß ich negieren: Ich forsche
mitnichten nach dem non plus ultra arkanae Infinitum
Immerdar. Primo erachte ich es als eine weit diffizilere
Aufgabe als die konvergierende Assimilation von dissolativen
nodices, an der ich in tempore arbeite. Secundo habe
ich Phobie, daß ich der Thesis des Cantus näher
komme ... zu nah. Der Infinitum ist keine Formel für
die große Welt der Gilden, er ist eine
Naturgewalt, die nur anderen Naturgewalten, den Verhüllten
Meistern, zusteht. Archomagicus Tuleyman ibn Dunchaban
war zur Rohalszeit Spectabilitas der Khunchomer Academia
und ein Virtuose dieses Zaubers. Dennoch hat er ihn
niemanden gelehrt und der Nachwelt auch keine Tradition
hinterlassen - er wußte um das Wesen des Cantus..."
(Erzmagus Robak von Punin im Gespräch mit einem
Redakteur des "Hesindespiegels" - Seine "Phobie"
ist eine dicke Lüge - er will nur allen verheimlichen,
daß er dabei ist, den Infinitum zu rekonstruieren...) |
|