Ludeger,
8 v.H., ist der fünfte Sohn Answin d.Ä. Im Alter
von acht kam er als Page an den Hof Herzog Kunibalds von
Tobrien, wo er auch als Knappe eine rondragefällige
Ausbildung erhielt. Nach dem mißglückten Attentat
auf Prinz Brin im Jahr 5 Hal bekam der Knabe Haß
und Mißgunst seiner Mitzöglinge und auch der
anderen Edlen zu spüren. Dies wurde noch dadurch
bestärkt, daß er seinem Vater sehr ähnelt,
wie dieser in jungen Jahren aussah. Im Laufe der Jahre
wurde er deshalb durch ständiges Üben ein gefürchteter
Kämpfer, Duellant und Stratege. Doch vor allem die
Diplomatie war sein Feld, verstand und versteht er es
doch meisterhaft, Menschen zu manipulieren, wies er es
am tobrischen Hofe zum Überleben benötigte.
Wegen seiner Tapferkeit wurde er noch auf dem Ogerschlachtfelde
vom Herzog zum Ritter geschlagen, aber auf ein Gut nach
Wettersklamm als persona non grata geschickt.
Während der Machtübernahme
Answin d.Ä. zog
Ludeger deshalb in die Schwarze Sichel und kämpfte
gegen die Schwarzpelze, vor allem um nicht vor die Wahl
gestellt zu werden, für oder gegen seinen Vater ins
Feld zu ziehen. Während des Feldzuges schlug er sich
tapfer und am Ende wurde er zum Edlen von Devensberg ernannt.
Vorher jedoch war er schon in die Reihen des II. Almadanischen
Garderegiments eingetreten, brachte es bis zum Hauptmann
der Ragather Schlachtreiter und zum Adjutanten im Stab
des Obristen von Amselstein. Seine Cousine Irmegunde erhob
ihn 24 Hal zum Baron von Dergelsmund, kurz vorher hatte
er seinen Abschied eingereicht. Ein Jahr später wurde
zu ihrem Truchsessen. Er heiratet die Nichte des Herzogs
von Weiden, die ihm 27 Hal seinen Sohn Hagwul gebar, sie
fiel kurz danach aber einem (wahrscheinlich vom Haus Bregelsaum
in Auftrag gegebenen) Mordversuch auf den Truchsessen
zum Opfer.
Erscheinungsbild:
Angezogen ist Ludeger stets in Samt, Brokat oder (falls
es kälter wird) Bausch. Seine heraldischen Farben
spiegeln sich auch in seiner Kleidung wieder, Silber und
schwarz sind bevorzugt, dazu noch ein Hermelin-Kragen
für seinen Mantel. Leichte Stiefel (mit Stiefelmesser
links) und ein Rabenschnabel oder Schwert an der Seite
komplettieren das Äußere. In einer Schlacht
trägt er meist eine leichte Plattenrüstung.
Bei wichtigen Gelegenheiten trägt er dazu noch den
Truchsessenstab Darpatiens, Zeichen seiner Amtswürde.
Doch selbst hier hat er noch einen Wurfdolch einarbeiten
lassen, man weiß nie, was kommt.
Seine Sprache ist kultiviert, gern benutzt er ein Zitat
auf Bosparano. Obwohl er immer noch muskulös ist,
zeigt er einen kleinen Bauchansatz, das gute Leben und
die Reisen in seiner Kutsche (was er zwar haßt,
aber so kann man selbst auf einer Reise noch Dokumente
studieren und Briefe diktieren) haben ihre Spuren hinterlassen.
Meisterinfos:
Ludeger sieht sich selbst als eine Art "ultimativer
Märtyrer". Er weiß, daß das, was
er tut, unmöglich den Segen Praios´ oder der
Travia nach sich ziehen kann. Die Ermordung politischer
Gegner (wie jüngst in Albernia), die Einschüchterungen
und Erpressungen, dies alles sind Verbrechen vor dem Götterfürsten.
Ludeger ist fest davon überzeugt, daß seine
Seele einmal in der Seelenmühle enden wird. Aber
all dies ist nicht Selbstzweck. Es geht ihm einzig und
allein darum, Darpatien und der Familie Rabenmund (für
ihn eine untrennbare Einheit) zu nutzen, es vor seinen
Feinden zu bewahren und zu neuem Glanz zu führen.
Wenn er sich dafür im Dreck suhlen muß, nun,
dann ist das wohl sein Aufgabe. Da es aber für ein
hehres Ziel geschieht, sieht er es als sein unabänderliches
Schicksal an und handelt dementsprechend mit kalter Zielsetzung.
Und selbst scheinbare Verluste vermag er in Gewinne umwandeln.
So hatten ihm 28 Hal nicht weniger als ein Dutzend Adlige,
zumeist Almadaner, den Zwist erklärt, doch dadurch
einte er den ansonsten in mehrere Fraktionen gespaltenen
darpatischen Adel, der nun voll hinter ihm stand.
QUELLE:
Herzlichen Dank an dieser Stelle an Jay Hagenhoff,
dem offiziellen Spieler von Ludeger
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| MU |
15 |
KL |
16 |
IN |
12 |
CH |
10 |
FF |
12 |
GE |
14 |
KK |
16 |
| AG |
4 |
HA |
5 |
RA |
2 |
TA |
0 |
NG |
1 |
GG |
1 |
JZ |
2 |
| ST |
16 |
LE |
78 |
|
|
|
|
AT/PA |
17/15 Rabenschnabel (1W+5 TP) |
AT/PA |
15/14 Langschwert (1W+7 TP) |
| MR |
7 |
RS |
4 Plattenharnisch |
BE |
2 |
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| Alter: 45 Jahre |
Größe: 185 Hf |
| Haarfarbe: schwarz/grau |
Augenfarbe: blau |
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| Herausragende
Talente: Scharfe Hiebwaffen 13, Schwerter
12, Stumpfe Hiebwaffen 15, Lanzenreiten 14, Reiten
16, Lügen 12, Menschenkenntnis 14, Alte Sprachen
10, Kriegskunst 13, Staatskunst 15, Schwimmen 4, Klettern
5, Körperbeherrschung 8 |
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Zitate:
"Ich bitte nie. Wenn ich bitte meinen die Leute,
sie hätten eine Wahl."
"Sollen sie hassen, wenn sie nur fürchten!"
"Stirb unter dem Zeichen des Raben, und Du stirbst
in Ehre!"
"Wo das Fell des Löwen nicht ausreicht,
muß man es mit dem des Fuchses flicken."
"Man sollte seinen Feinden vergeben. Aber nicht,
bevor sie gehängt wurden."
"Vetter, seit wann könnt Ihr soviele Wörter
richtig aneinanderreihen?"
"Er war zumindest ein guter Fußabtreter!"
(zu einem Besiegten am Boden)
"Ist halt kein wahrer Zwergenstahl." (zu
einer zerbrochenen Waffe)
Offizielle
Abenteuerauftritte:
- Die Verschwörung von Gareth
- Rückkehr des Kaisers
Charakter:
Ludeger ist extrem zynisch und arrogant. Die Familie
ist für ihn das höchste Gut, zur Mehrung
der Macht der Rabenmunds würde er buchstäblich
alles tun. Dies kann er allerdings unter einem Deckmantel
der Freundlichkeit verbergen, wenn es sein muß,
weswegen ihn die Fürstin besonders gern mit wichtigen
diplomatischen Aufgaben vertraut, so daß er
oft auf den Straßen des Mittelreiches anzutreffen
ist. Seine Erfolge geben ihm jedoch Recht: zwei Heiraten
mit dem Haus Weiden, ein Bündnis mit dem Haus
Bennain, ein Rabenmund als Mündel der Reichsbehüterin...
die Familie ist auch außerhalb Darpatiens mächtiger
denn je! In seiner Baronie ist er gefürchtet,
denn er versucht zwar gerecht zu sein, aber er ist
dabei auch hart bis zur Grausamkeit. Seine neu eingeführte
Art der Todesstrafe brachte ihm den Namen "der
Pfähler" ein (was er durchaus als Ehrentitel
sieht). |
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